Höhepunkt zum Abschluss des Dorffestreigens

Zweitägiger „Rhosemer Herbscht“ bot reichhaltiges Unterhaltungsprogramm

Seit 46 Jahren gibt es, einschließlich der Vorläufer, den „Rhosemer Herbscht“: das mit Abstand größte „Volksfest“ im Rheinsheimer Jahresreigen. Von Jahr zu Jahr wird es beliebter. Scharen von Besuchern bevölkerten wie gewohnt den Platz vor dem „Dom“ mit dem höchsten Turm im Bruhrain. Was die Besucherzahlen anbelangte, die Vielzahl der beteiligten Vereine, die Angebote, die Organisation, die Perfektion und die Gastlichkeit, so trumpfte der kleine Stadtteil mit dem Motto „Rheinsheim macht was los“ ganz groß auf, war immer wieder zu hören.

Mit dem Septembertermin endet in der weiten Region die Serie der Dorf- und Straßenfeste. Zum Erfolg trugen beeindruckende Darbietungen bei: von der Coverband Funplugged bis zum Sänger RueDi. Für eine Bereicherung des Nonstop-Programms sorgten auch die Stadtkapelle, die Tanzgruppe „Minions“, der Kindergarten St. Agnes, der Chor „Rheinklang“ und der Musikverein Altlußheim. Alle in Bestform.

Wie im Vorjahr sorgten neun Vereine an Ständen und in Zelten für etwa 20 Topverköstigungen. Grund zur Freude gaben auch die rund 30 Aussteller auf dem Bauernmarkt – und vor allem die Tausende von Besuchern. Zwei Tage lang strömten einheimische und auswärtige Gäste auf den „Domplatz“ und zeigten sich bestens gelaunt.

Nach dem feierlichen Einzug der Vereinsvorsitzenden, der Arbeitsgemeinschaft der Vereine (Arge) und der lokalen Prominenz, angeführt vom Spielmanns- und Fanfarenzug, stimmten die Bläser und danach die Sänger der „Concordia“ auf das traditionelle „Hochfest“ ein. Kurzweilige Willkommensgrüße richteten neben Arge-Chef Yann Knickmeier – mit der Topmanagerin Elke Kohout an der Seite – Bürgermeister Stefan Martus und „Jubilar“ Charly Schneider in Vertretung der Ortsvorsteherin Jasmine Kirschner an die Besucherschar.

Überzeugend schmetterten die bereits präsenten 500 Festgäste das Badner Lied. Problemlos klappte der gemeinsame Fassanstich mit dem begehrten Freibier. Ein Gewinn ist stets der Bauernmarkt mit Händlern aus der ganzen Umgebung. Zu sehen und zu erwerben gab es etwa Bauernbrot und Honig, Kaffee und Gewürze. Aber auch Naturseifen und Strickwaren, Holzkunst und Dekos aus Naturmaterialien.


W. Schmidhuber

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