Straßenreparaturprogramm wird fortgesetzt
Ausschreibung eines neuen Zeitvertrags bis Mai 2028
Auch künftig soll das bewährte alljährliche Straßenreparaturprogramm greifen, um sukzessiv die vorhandenen Schäden zu beheben. Seit Jahren sind immer wieder verschiedene Straßenzüge an der Reihe. Dazu empfiehlt Erhard Wittemann vom Rathaus-Fachdienst Tiefbau stets dem Gemeinderat eine Abfolge mit Angaben zum Umfang und der Art der Instandsetzungen. Nunmehr hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung die Vergabe der Zeitvertragsarbeiten für die Straßenreparaturen in der ganzen Stadt Philippsburg beschlossen.
Vor knapp einem Jahr hatte das Gremium der Vornahme einer öffentlichen Ausschreibung im Auftragswert von jeweils 100.000 Euro pro Jahr für 2026 bis 2018 zugestimmt, was zu einer Summe von rund 300.000 Euro führen wird. Auch wurde die Verwaltung beauftragt, die Straßenunterhaltungsarbeiten im sogenannten Auf- und Abgebotsverfahren öffentlich auszuschreiben. Die Bewertung hat nach fachtechnischer Prüfung ergeben, dass die Firma Rapisarda Straßenbau aus Malsch das wirtschaftlichste Angebot vorgelegt hat.
Der Auftrag beinhaltet eine Dauer vom 1. Juni 2026 bis 31. Mai 2028. Dafür hat Rapisarda ein Abgebot von 4,1 Prozent auf die Einheitspreise unterbreitet. Ein Abgebot ist ein von Bietern angebotener Rabatt oder Nachlass auf vom Auftraggeber vorgegebene Preise in der Leistungsbeschreibung.
Laut Wittemann hat die Firma bereits 2023/24 für die Stadt Philippsburg gearbeitet und hierbei die Neugestaltung des Innenhofes der Ortsverwaltung Rheinsheim zur Zufriedenheit durchgeführt. Rapisarda Straßenbau verfüge über die erforderliche technische und personelle Ausstattung zur Ausführung eines solchen Zeitvertrages. Die Bauüberwachung und Bauleitung werden vom Fachbereich Tiefbau vorgenommen.
Im Haushaltsplan 2026 der Stadt Philippsburg stehen für die Straßenunterhaltung insgesamt 100.000 Euro zur Verfügung. Diese Haushaltsmittel sind ausreichend. In den Folgejahren 2027 und 2028 sind vom Gemeinderat noch jeweils mindestens 100.000 Euro zur Deckung und Umsetzung des Zeitvertrages in die Haushaltspläne einzustellen.
W. Schmidhuber