Straßensanierung in Rheinsheim / Für Reginesheimer Ortsstraße werden 660.000 Euro ausgegeben
Die Rheinsheimer dürfen sich freuen. Für rund 660.000 Euro wird die Reginesheimer Straße saniert und erneuert. Dabei handelt es sich um die inzwischen 24. Straße im Zuge des städtischen Straßenerneuerungsprogramms seit 2000.
Beschlossen hat der Gemeinderat jetzt die Vergaben der Erdarbeiten, Straßenaufbruch- und Entwässerungsarbeiten, der Wasserleitungsarbeiten und Straßenbauarbeiten. Berücksichtigt ist eine Fachfirma aus Speyer, die in Philippsburg bereits viele Baumaßnahmen „zur Zufriedenheit aller“ übernommen hat, zuletzt den Neubau des Herschbockplatzes in Huttenheim.
Wie Rathausmitarbeiter Erhard Wittemann vom Tiefbauamt darlegte, war der Vorentwurfsplan mit den einzelnen Planungsvarianten bereits im Ortschaftsrat. Vom Fachdienst wurde dort die vorgelegte Variante 1 favorisiert, da diese für die Anwohner die geringsten Einschränkungen darstellen und auch keine weiteren Parkmöglichkeiten verloren gehen. Um nicht ganz auf Baumpflanzungen verzichten zu müssen, kam der Vorschlag, am Anfang und am Ende der Reginesheimer Straße jeweils zwei Baumstandorte vorzusehen, so dass der Verkehr nicht gestört wird und keine Parkplätze wegfallen.
Daraufhin kam das Thema vor den Gemeinderat. Dieser stimmte der Gesamtbaumaßnahme einmütig zu und beauftragte die Verwaltung, eine Bürgerbeteiligung durchzuführen und anschließend die Bauarbeiten öffentlich auszuschreiben. Fragen im Zuge der Bürgeranhörung gab es vorwiegend zu den Hausanschlüssen, so Wittemann.
Eine erfreuliche Mitteilung hielt die Verwaltung bereit: Das Angebot der Speyerer Firma Schön und Sohn liegt um 415.000 Euro unterhalb der Kostenberechnung der Stadt und sei daher als „außergewöhnlich gutes Ergebnis“ zu bezeichnen.
Mit der Umsetzung soll demnächst, am 13. April, begonnen werden. Die Fertigstellung der Gesamtbauarbeiten ist bis zum Jahresende 2026 geplant. Auf Nachfrage von Ortsvorsteherin Jasmine Kirschner (LDP) teilte Wittemann mit, dass zwei Bauabschnitte vorgesehen sind, so dass jeweils nur 50 Prozent der Anwohner betroffen sein werden. Die eingestellten Haushaltsmittel von 1.250.000 Euro für die einzelnen Gewerke seien völlig ausreichend.
(W. Schmidhuber )