Verwirklichung des Traums vom eigenen Heim

167 begehrte Bauplätze sind in den „Erlenwiesen II und III“ entstanden

„Wir sind happy“, frohlockte ein junges Ehepaar. Warum? Die Erschließung des Neubaugebiets „Erlenwiesen II und III“ in Philippsburg ist nach 17-monatiger Bauzeit nahezu abgeschlossen. Fristgemäß erfolgte nunmehr die feierliche Übergabe des fast 13 Hektar großen Areals an die Stadt Philippsburg und zugleich die Freigabe an die privaten Bauherren.

Trotz des Regens und der Kälte war’s ein Grund zur Freude: für den Bürgermeister, die Stadträte und Ortschaftsräte, die beteiligten Büros und Firmen, vor allem für die ansiedlungswilligen Neubürger. Gemeinsam durchschnitten die Hauptakteure das rot-weiße Absperrband, anschließend buddelten sie den vordersten Baum ein.

Gegenüber der Engelsmühle ist in den „Erlenwiesen – Bauabschnitte II und II“ ein attraktives Neubaugebiet entstanden, auf dessen Fertigstellung viele junge Familien gewartet haben. Der Aufstellungsbeschluss stammt vom Juli 2015, der Satzungsbeschluss vom September 2017, der Baubeginn vom Juni 2019. Seit Dezember 2017 ist der vierarmige Kreisel im Bereich der L 602 ab der Engelsmühle bis zur Dammstraße in Betrieb. In dieser Form wird das Neubaugebiet verkehrsgerecht angebunden. Mitten in das Wohngebiet führt eine verschwenkte Haupterschließungsstraße, von der aus schmalere Wohnstraßen abzweigen.

Bei den insgesamt 167 Grundstücken handelt es sich vorwiegend um Einfamilienhäuser und Doppelhäuser. 93 Bauplätze gehörten ursprünglich der Stadt. Vor Ort lieferten Bürgermeister Stefan Martus und Thomas Dopfer von der „ESB KommunalProjekt AG“ allerlei Wissenswertes: Knapp 13 Hektar groß ist das Baugebiet, das Nettobauland kommt auf rund sieben Hektar. Den Gesamtaufwand für die Entwicklung und Erschließung bezifferten sie auf 7,9 Millionen Euro. Die reinen Baukosten machen 4,9 Millionen aus, hieß es.

Nirgendwo gebe es einen größeren Grünanteil als in diesem Neubaugebiet, betonte Dopfer, und hob einige Besonderheiten hervor, etwa den breiten Grünstreifen mit kleinen Spielmöglichkeiten als „grüne Lunge“ in der Mitte. Hinzu kommen großzügige Grünanlagen mit Entwässerungsmulden am Gebietsrand. Wert legten die Planer zudem auf optimale Fuß- und Radwegverbindungen der angrenzenden Landschaft mit dem Wohngebiet. Lärmschutzmaßnahmen sorgen für eine ruhige Wohnlage. Umgesetzt werden auch eine sparsame LED-Beleuchtung, ein schnelles Internet und eine Gasversorgung durch die Thüga.

Ab sofort haben Bauwillige die Möglichkeit, den Traum vom eigenen Haus zu verwirklichen. Kurze Wege in die Ortsmitte belegen den Wohnwert des neuen Baugebiets. Ganz in der Nähe liegen das Schulzentrum, zwei Kindergärten, der Schülerhort und – ganz praktisch – der neue Generationenpark. Wie Dopfer wies der Rathauschef darauf hin, dass bei der Auftragsvergabe viele Firmen und Betriebe aus der Region berücksichtigt worden seien.

Schmidhuber

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