Zweitbester Platz für Philippsburg

Ergebnis Abwassergebühren vorgestellt

Was die Abwassergebühren anbelangt, so liegt Philippsburg im Landkreisvergleich weit unten. Mit Stolz haben dieses Ranking der Kämmerer Tobias Kamerer und Bürgermeister Stefan Martus (Uli) verkündet. „Wir haben sogar den zweitbesten Platz“, ergänze der Rathauschef.

Nunmehr stellte der Gemeinderat das gebührenrechtliche Ergebnis für das Jahr 2025 fest: Im Teilbereich Schmutzwassergebühr gab es eine Kostenunterdeckung von rund 126.000 Euro, im Teilbereich Niederschlagswassergebühr eine Kostenüberdeckung von knapp 13.000 Euro. Laut Kammerer sind Kostenüberdeckungen und -unterdeckungen innerhalb der nächsten fünf Jahre auszugleichen.

Zum 1. Januar 2025 hatten sich die Schmutzwassergebühren auf 1,95 Euro pro Kubikmeter um 0,05 Euro erhöht. Für 2026 wurden die Schmutzwassergebühren um weitere 0,20 Euro pro Kubikmeter nach oben angepasst, so dass derzeit eine Gebühr von 2,15 Euro anfällt. Zurückzuführen sei die Steigerung auf die Erhöhung der Energiepreise und auf Personalausgaben.

Seit 1. Januar 2023 ist die Niederschlagsgebühr mit 0,50 Euro konstant. Die Gebührenentwicklung in Philippsburg stellt keine Besonderheit dar. Bei nahezu allen Kommunen sind sukzessive Gebührenerhöhungen festzustellen, hieß es in der Verwaltungsvorlage. Positiv herausgestellt wurde dort, dass Philippsburg mit seinen Abwassergebühren verhältnismäßig günstig abschneiden kann und zu den günstigsten im ganzen Landkreis Karlsruhe zählt.


W. Schmidhuber

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