Situation vor Ort

Wie viele Menschen kommen nach Philippsburg?

Der Anteil der Asylbewerber, den jedes Bundesland aufnehmen muss, wird nach dem sogenannten „Königssteiner Schlüssel“ festgesetzt. Er wird für jedes Jahr entsprechend der Steuereinnahmen und der Bevölkerungszahl der Länder berechnet, für Baden-Württemberg wären das knapp 13%. Davon werden circa 2,95% auf die Stadt Philippsburg verteilt.

Die Zahlen der Zuweisung in die Anschlussunterbringung in unser Stadtgebiet sind abhängig von Dauer und Ausgang der Asylverfahren.
Der vorgesehene Bau der Gemeinschaftsunterkunft durch das Landratsamt Karlsruhe im Gebiet "Bruchstücker" wurde aufgrund rückgängiger Zahlen vorläufig zurückgestellt.

Woher kommen diese Menschen?

Die meisten kommen aus Syrien, Pakistan, Afghanistan aber auch aus anderen Ländern.

In Philippsburg sind aktuell Familien und Einzelpersonen aus Syrien untergebracht.

Wo werden diese Menschen untergebracht?

Für die Anschlussunterbringung sind nach der Zuweisung durch das Landratsamt die jeweiligen Gemeinden und Städte des Landkreises zuständig.

Die der Stadt Philippsburg zugewiesenen Familien und Einzelpersonen konnten in angemieteten Wohnungen/ Objekten untergebracht werden.

Für 2017 ist der Standort für die Anschlussunterbringung durch die Stadt Philippsburg in Mehrfamilienunterkünften im Gebiet "Bruchstücker" in Planung. Dort bietet sich dann Platz für weitere 100 Personen.

Wie kann ich helfen?

Ehrenamtliches Engagement für Flüchtlinge

Asylbewerber müssen sich in ihrem neuen und schwierigen Alltag zurechtfinden. Sie kennen unsere Gesellschaft nicht und wissen nicht wie unser gemeinschaftliches Leben organisiert ist. Zur Eingewöhnung bedürfen sie unserer Unterstützung.

Flüchtlinge sind Menschen mit Ressourcen und Potenzial.

Es geht nicht nur darum, etwas für Flüchtlinge zu tun, sondern auch um Unterstützung bei dem, was sie selbst wollen. Es sollen ihnen nicht Dinge abgenommen werden, sondern Chancen gezeigt werden, eigene Wege zu gehen.
Unsere ehrenamtlichen Aktivitäten finden in verschiedenen Tätigkeitsfeldern statt. Durch diese erleichtern wir unseren neuen Mitbürgern Zugang zum gesellschaftlichen Leben, Bildung und Zugang zum Arbeitsmarkt, Sport, Vereine und Kultur…

Vielversprechender Beginn des Konzepts zur Eingliederung der Asylbewerber in Philippsburg und finanzielle Unterstützung durch das Land Baden-Württemberg - Ministerium für Soziales und Integration - über das Projekt "Lokales Bündnis"

Zusammen mit einem Steuerungskreis -bestehend aus Hauptamtlichen der Stadt und anderen Behörden, einigen Stadträten, Vertretern der Pfarreien, Institutionen und Vereine, Ehrenamtlichen und Migranten – wurde für die Eingliederung der uns zugewiesenen Flüchtlinge in unsere Stadt der Arbeitskreis Integration Philippsburg „füreinander –aktiv-miteinander- aufgebaut. Ende Mai fand das von unserem Fachdienst 21 erarbeitete Konzept bei der Vorstellung vor dem Gemeinderat seine Zustimmung. Ein ansprechendes Logo wurde in Zusammenarbeit mit dem Steuerungskreis und einem Designerbüro erstellt und wird für alle Veröffentlichungen in Presse und Homepage genutzt.

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Zeitmangel? Wie kann ich auf andere Weise helfen?

Auch wenn für Sie keine Möglichkeit eines freiwilligen Engagements besteht, können Sie die entstehenden Projekte und Aktionen durch Sachspenden und/oder finanzielle Spenden unterstützen. Auch dies bezüglich können Sie sich mit der Flüchtlingsbeauftragten Frau Metzger in Verbindung setzen.